Die Google Cloud integriert validierte On-Chain-Daten des Unternehmens SQD in ihre BigQuery-Plattform. Diese Integration ermöglicht Entwicklern und Unternehmen den Zugang zu vollständigen, kryptografisch überprüften Chain-Historien von zehn Blockchain-Netzwerken. Die etwa sechsmonatige Zusammenarbeit erweitert die Verfügbarkeit von Web3-Daten in Google Cloud.
Fundament für datengetriebene Web3-Anwendungen
SQD 360, ein Unternehmensbereich von SQD, liefert das Indexierungssystem und die Datenpipelines für die Web3 Blockchain Analytics von Google Cloud. Zum Start umfasst die Integration rund 100 Terabyte an Daten über die zehn ausgewählten Blockchain-Netzwerke. SQD gibt an, dass jede Blockchain vor der Bereitstellung in BigQuery sechs kryptografische Tests durchläuft.
Diese Prüfungen sollen die Integrität und Verlässlichkeit der On-Chain-Informationen sichern.
Die Verfügbarkeit dieser Daten in BigQuery ermöglicht detaillierte Analysen und Berichterstattung. Nutzer können Standardtools wie Google Data Studio oder Looker verwenden und komplexe Abfragen mittels SQL durchführen, um Einblicke in Blockchain-Transaktionen und -Aktivitäten zu gewinnen. Die Integration erleichtert den Aufbau und die Skalierung datenintensiver Web3-Applikationen und -Analysen.
Die Rolle von SQD und mögliche Verbindungen zu Rezolve Ai
SQD agiert als Infrastrukturpartner für Google Cloud im Web3-Bereich. Die zugrundeliegende Technologie wird als verteilte Datenbank- und Dateninfrastrukturplattform beschrieben; sie könnte nach Angaben der Quellen auch jenseits von Blockchain-Anwendungen eingesetzt werden. Die genaue Unternehmensstruktur von SQD ist in den Quellen nicht eindeutig geklärt.
Quellen verwenden Begriffe wie „Rezolve/SQD technology“ und „SQD team“, während andere „SQD“ und „SQD 360“ nennen. Die Berichterstattung legt eine Verbindung zu Rezolve Ai (RZLV.US) nahe. Demnach hat Google die Technologie von Rezolve/SQD evaluiert und ausgewählt.
Dan Quirk, Mitglied des SQD-Teams, deutete in einem LinkedIn-Beitrag am 3. September 2026 weitere, bisher unangekündigte gemeinsame Projekte mit Google an. Die Aussage bleibt vage; es ist unklar, welche Art von Projekten damit gemeint sind.
Die Führung von Rezolve Ai spricht in den Quellen von potenziellen langfristigen Einnahmen in Milliardenhöhe aus der Google-Beziehung. Sie betont jedoch zugleich, dass die Partnerschaft noch am Anfang stehe und keine Angaben zu konkreten Vertragsgrößen existieren. Ein in den Quellen zitierter Hongkonger Fondsmanager sieht RZLV als potenzielle 10x-Investition und verweist auf die strategische Bedeutung der Google/SQD-Beziehung.
Ausblick: Erweiterung und Marktentwicklung
SQD plant, weitere Blockchain-Netzwerke in die BigQuery-Plattform zu integrieren. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben an Tools, die speziell für KI-Agenten entwickelt werden und den Umgang mit Blockchain-Daten vereinfachen sollen.
Marktbeobachter richten den Blick auf mögliche weitere Ankündigungen von Google und SQD. In den Quellen wird der Investor Day am 6. Oktober als potenzieller Anlass genannt, bei dem zusätzliche Details für Rezolve Ai veröffentlicht werden könnten.







