Hydnum Steel, ein spanisches Startup für Grünen Stahl, verhandelt über den Verkauf eines Anteils von bis zu 50 Prozent. Das Unternehmen strebt für den zu veräußernden Anteil 150 Millionen Euro oder mehr an. Mit dem Verkauf will Hydnum Steel ein staatlich unterstütztes Projekt finanzieren.
Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, rechnen mit einem Abschluss der Verhandlungen bis Ende 2026.
Hoher Kapitalbedarf für grünen Stahl
Hydnum Steel will Stahl unter Einsatz von grünem Wasserstoff produzieren. Die angestrebte Summe von 150 Millionen Euro oder mehr für bis zu 50 Prozent der Unternehmensanteile deutet auf einen erheblichen Kapitalbedarf hin. Aus der angestrebten Beteiligungshöhe ergibt sich eine implizite Unternehmensbewertung von mindestens 300 Millionen Euro.
Die derzeitigen Aktionäre führen die Verkaufsgespräche und arbeiten mit externen Beratern zusammen. Weder potenzielle Investoren noch die Berater sind namentlich bekannt. Das Projekt genießt staatliche Unterstützung; Art und Umfang dieser Förderung sind bisher unklar. Es bleibt offen, ob die Unterstützung von der spanischen Nationalregierung oder einer regionalen Verwaltung stammt.
Spanien als Hub für Transformation
Hydnum Steels Vorhaben basiert auf der Nutzung von grünem Wasserstoff für die Stahlproduktion. Spanien positioniert sich als Standort für solche Projekte. Das Land fördert den Ausbau erneuerbarer Energien und die Entwicklung von Wasserstoffinfrastrukturen.
Die staatliche Unterstützung für das Projekt zeigt das Interesse des Staates an derartigen Industrievorhaben in Spanien. Parallel dazu signalisieren die Investorengespräche Kapitalinteresse am Projekt, wobei die Identität potenzieller Investoren weiterhin unter Verschluss bleibt.
Ausblick: Abschluss der Verhandlungen und Marktsignale
Ein erfolgreicher Abschluss des Anteilsverkaufs sichert die Finanzierung des staatlich unterstützten Projekts. Welche Investoren letztlich einsteigen und welche konkreten Bedingungen sowie Zeitpläne mit einem Abschluss verbunden wären, ist derzeit offen. Ein möglicher Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet. Details zur staatlichen Förderung und zum Zeitplan des Projekts sind bislang nicht bekannt.







