Swiss Life Asset Managers (Swiss Life AM) erweitert ihr Immobilienportfolio um eine rund 17.500 Quadratmeter große Büroimmobilie in der Schönhauser Allee 9 in Berlin. Das Objekt befindet sich noch im Bau und wird voraussichtlich 2025 fertiggestellt. Es stammt aus der Insolvenzmasse der Projektgesellschaft Berlin, Schönhauser Allee 9 Immobilien GmbH und Co.
KG. Der Kaufvertrag ist unterzeichnet; der Vollzug der Transaktion wird für November 2026 erwartet.
Strategische Expansion im aktuellen Marktumfeld
Diese Akquisition dient der Erweiterung der europäischen Value-Investment-Strategie von Swiss Life Asset Managers. Das erworbene Gebäude ist nach Angaben der Beteiligten nahezu vollständig vermietet und erfüllt hohe Nachhaltigkeitsstandards (ESG).
Jochen Worringen, Head Transaction Central Europe bei Swiss Life Asset Managers, kommentiert die Übernahme: „Mit der Schönhauser Allee 9 erweitern wir unser Portfolio um ein neuwertiges Bürogebäude, das nachhaltige Erträge, moderne Arbeitswelten, hohe ESG-Standards und eine der nachgefragtesten Lagen Berlins miteinander verbindet.“ Worringen ergänzt, der anhaltende „Flight-to-Quality“-Trend zeige, dass moderne und durchdacht konzipierte Flächen auch in einem herausfordernden Marktumfeld gefragt bleiben. Dies eröffne langfristig orientierten Investoren attraktive Möglichkeiten auf Basis belastbarer Fundamentaldaten.
Standort und Projektverlauf
Das Bürogebäude liegt im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow. Die Lage markiert den Übergangsbereich zwischen Berlin-Mitte, dem Alexanderplatz und dem etablierten Prenzlauer Berg. Die Entwicklung erfolgte ursprünglich unter dem Namen „Neo“ durch eine Projektgesellschaft aus dem Umfeld der Signa-Gruppe.
Die Projektgesellschaft Berlin, Schönhauser Allee 9 Immobilien GmbH und Co. KG befindet sich im Insolvenzverfahren. CBRE begleitete Swiss Life AM beratend bei dieser Transaktion im Zuge des Verkaufsprozesses.
Ausblick auf den Berliner Immobilienmarkt
Die Übernahme des Objekts ordnet sich in den Kontext der anhaltenden Marktveränderungen rund um die Signa-Gruppe ein. Der genaue Kaufpreis der aktuellen Transaktion ist nicht öffentlich bekannt. Brancheninformationen zufolge war der Komplex Anfang 2026 für rund 150 Millionen Euro angeboten worden, ohne dass es zu einem Abschluss kam.
Der nun unterzeichnete Kaufvertrag unterstreicht, dass fertiggestellte oder kurz vor der Fertigstellung stehende, nachhaltige und gut vermietete Immobilien auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Nachfrage finden können. Der erwartete Transaktionsvollzug im November 2026 wird weitere Klarheit über die Marktdynamik in diesem Segment bringen.







