Der Immobilienfonds UBS (CH) Property Fund – Direct Mixed Urban führt eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht durch. Angestrebt wird ein Emissionsvolumen von rund 183 Millionen Schweizer Franken. Die Bezugsfrist erstreckt sich vom 22. bis zum 30. Oktober 2026.
Die Einnahmen dienen der Finanzierung des Erwerbs zusätzlicher Liegenschaften sowie von Sanierungs- und Bauprojekten an urbanen Standorten in der Schweiz.
Details zur Kapitalerhöhung
Die UBS Switzerland AG verantwortet die Durchführung der Kapitalerhöhung. Investoren können vom 22. bis 30. Oktober 2026 Bezugsrechte ausüben.
Der Handel mit diesen Rechten an der SIX Swiss Exchange ist bis zum 28. Oktober 2026 möglich. Das Bezugsverhältnis liegt bei einem neuen Anteil für 16 bestehende Anteile.
Insgesamt sollen maximal 1.437.040 neue Anteile zu einem Bezugspreis von 127 Schweizer Franken pro Anteil ausgegeben werden.
Der öffentliche Bezug findet in der Schweiz auf kommissionsweiser Basis statt, was bedeutet, dass nicht ausgeübte Bezugsrechte am Ende der Frist wertlos verfallen. Die Liberierung der neuen Anteile erfolgt am 6. November 2026. Für diese Anteile besteht eine rückwirkende Ausschüttungsberechtigung ab dem 1. Juli 2026 für das gesamte Geschäftsjahr.
Der Bezugspreis von 127 Schweizer Franken ergibt sich aus dem Inventarwert pro Anteil nach der letzten Ausschüttung zum 30. Juni 2026, ergänzt um aufgelaufene Erträge bis zum Liberierungsdatum und eine Ausgabekommission. Die Fondsleitung präzisiert jedoch, dass die endgültige Anzahl der auszugebenden Anteile nach Ablauf der Bezugsfrist festgelegt wird, wodurch das angegebene Maximum von 1.437.040 Anteilen unterschritten werden kann.
Verwendung der Mittel
Der Emissionserlös dient der strategischen Weiterentwicklung des Portfolios. Ein signifikanter Teil ist für die Finanzierung von Akquisitionen und Bauprojekten in den Regionen Zürich, Bern und Genf vorgesehen, die das Portfoliovolumen um rund 175 Millionen Schweizer Franken erhöhen sollen. Konkrete Projekte umfassen die energetische Sanierung und den Dachausbau einer Liegenschaft an der Rue de Carouge in Carouge GE mit einem Volumen von rund sechs Millionen Schweizer Franken.
Dieser Abschluss soll bis zum dritten Quartal 2027 erfolgen.
Ein weiteres Projekt ist die energetische Sanierung an der Pré-Colomb in Versoix GE für etwa sieben Millionen Schweizer Franken, deren Fertigstellung bis zum zweiten Quartal 2029 geplant ist. Zudem finanziert der Fonds die Akquisition eines Neubauprojekts für studentisches Wohnen im Raum Zürich mit einem Volumen von circa 64 Millionen Schweizer Franken. Die Fertigstellung ist im dritten Quartal 2029 vorgesehen.
Ein Großvorhaben stellt die Gesamtsanierung und der Neubau am Untermattweg in Bern dar, für den rund 98 Millionen Schweizer Franken budgetiert sind. Die erste Etappe dieses Projekts endet im vierten Quartal 2026, die zweite im dritten Quartal 2030. Überdies ist die Rückführung von Fremdfinanzierungen geplant.
Hintergrund und strategische Ausrichtung
Der UBS (CH) Property Fund – Direct Mixed Urban entstand aus der Fusion von UBS (CH) Property Fund – Direct Green Property und UBS (CH) Property Fund – Direct Urban. Die Aufsichtsbehörde genehmigte diese Vereinigung am 29. Oktober 2025.
Der Vollzug erfolgte am 31. März 2026 mit Rückwirkung zum 31. Dezember 2025.
Der erste Handelstag des fusionierten Fonds an der SIX Swiss Exchange war der 1. April 2026. Durch diese Fusion entstand einer der größten Schweizer Immobilienfonds mit direktem Grundbesitz und einem Gesamtvermögen von über vier Milliarden Schweizer Franken.
Der Fonds investiert in moderne, nachhaltige, gemischt genutzte Immobilien an urbanen Standorten in der gesamten Schweiz. Das Portfolio umfasst 77 Liegenschaften, die breit diversifiziert sind hinsichtlich Regionen, Nutzungen sowie Mieter- und Branchenmix. Aktuell liegt der Wohnanteil des Portfolios bei etwa 45 Prozent.
Mittelfristig strebt der Fonds eine Erhöhung auf 50 Prozent an. Die zehnjährige Performance des Fonds beträgt durchschnittlich 4,4 Prozent pro Jahr, Stand 30. Juni 2026.
Im verkürzten Geschäftsjahr 2026 erreichte die Anlagerendite 1,9 Prozent, gemessen am Nettoinventarwert. Der CO2-Fußabdruck des Portfolios lag Ende 2025 bei 4,5 Kilogramm CO2e pro Quadratmeter Energiebezugsfläche.
Marktaussichten und nächste Schritte
Die Kapitalerhöhung setzt die Investitionsstrategie des Fonds fort, die auf den Ausbau und die Modernisierung des Immobilienportfolios abzielt. Die Fokussierung auf urbane Lagen und gemischte Nutzung sowie die angestrebte Erhöhung des Wohnanteils sind Bestandteil dieser Strategie.
Die Fondsleitung wird den ersten Jahresabschluss des fusionierten Fonds per 30. Juni 2026 veröffentlichen. Dies dürfte weitere Einblicke in die finanzielle Verfassung und die operative Performance des erweiterten Portfolios geben. Mit der Kapitalmaßnahme beabsichtigt der Fonds, weiteres Wachstum zu ermöglichen und die Positionierung im Schweizer Immobilienmarkt zu stärken.







