Die Universität St.Gallen (HSG) behauptet sich erneut an der Spitze: Der Master in Strategy and International Management (SIM) der HSG erreicht zum fünfzehnten Mal den ersten Platz im weltweiten Financial Times Masters in Management Ranking. Das Ranking für das Jahr 2026 ist am 7. September 2026 veröffentlicht worden.

Das SIM-Programm setzt sich in dieser Bewertung gegen mehr als 100 internationale Hochschulen durch. Die Platzierung stärkt die globale Sichtbarkeit der Universität St.Gallen und des Wirtschaftsstandorts. Nach Angaben der Hochschule gehören über 1.000 Alumni zur SIM-Community.

Bewertungskriterien und globale Konkurrenz

Die Financial Times bewertet Masters-in-Management-Programme anhand mehrerer Kriterien. Diese beruhen auf Angaben der Hochschulen sowie Befragungen ihrer Absolventen. Zu den bewerteten Faktoren gehören die Karriereentwicklung der Absolventen, die Erreichung beruflicher Ziele, die internationale Ausrichtung und Mobilität, Diversität, Nachhaltigkeit (ESG), die Qualität der Career Services sowie das Gehalt der Absolventen.

In der Recherche wird ein durchschnittliches Jahresgehalt von 140.000 US-Dollar für SIM-HSG-Absolventen genannt.

Im Ranking 2026 folgen auf die HSG die Nova School of Business and Economics aus Portugal auf Platz 2 und das Antai College of Economics and Management der Shanghai Jiao Tong University auf Platz 3.

Das Programmverständnis

Dr. Joachim Stonig, Managing Director des SIM-HSG, betont das Selbstverständnis des Programms: „Wir stellen die Frage nach Sinn und Werten in den Mittelpunkt. Gleichzeitig vermitteln wir den Studierenden das unternehmerische Gespür, das sie als effektive Führungskräfte benötigen.

Mit diesen Kompetenzen und einer globalen Perspektive sind sie bestens gerüstet, um ihren Weg in eine verantwortungsvolle berufliche Laufbahn einzuschlagen.“

Zur Kernfakultät des SIM gehören unter anderem Professor Dr. Dr. Tomi Laamanen als Academic Director sowie Professor Dr. Xena Welch Guerra und Professor Dr. Andreas Binder. Letztere sind unter anderem in Lehrinhalten wie Mergers und Acquisitions aufgeführt.

Schweizer Wettbewerber und Konstanz im Ranking

Andere Schweizer Hochschulen waren in den FT-Rankings weniger prominent platziert. Im Ranking für 2025 lag die ZHAW School of Management und Law in Winterthur auf Rang 58, die HEC Lausanne auf Rang 75. Beide Institute verloren im Vergleich zum Vorjahr Plätze.

Die wiederholte Spitzenplatzierung des SIM-Programms in den FT-Rankings signalisiert eine anhaltende Konstanz der Leistungen auf hohem Niveau.

Diese konsistente Spitzenplatzierung der HSG im renommierten FT-Ranking stärkt nicht nur das internationale Profil der Universität, sondern unterstreicht auch die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Bildungsstandorts im globalen Kontext. Für Unternehmen und Investoren, die auf Top-Talente im Strategie- und Managementbereich angewiesen sind, bleibt die HSG somit eine relevante Adresse. Gleichzeitig wirft das Ranking Fragen nach der Entwicklung anderer Schweizer Business Schools auf und nach den Maßnahmen, die diese ergreifen könnten, um ihre Positionierung zu verbessern.

Die anhaltende Dominanz der HSG könnte auch als Indikator für eine erfolgreiche Anpassung an sich wandelnde Anforderungen des globalen Arbeitsmarktes interpretiert werden, insbesondere im Hinblick auf ESG-Kriterien und internationale Ausrichtung.