Ein Berliner Immobilienunternehmen schafft bezahlbaren Wohnraum für die öffentliche Hand. Der Gründer der BERLIN LIVING AG, Fritz Frey, gehört zu den prägenden Köpfen des Unternehmens und verfolgt das Ziel, effizienten Wohnraum für Berlin zu schaffen.

Der Bedarf an Wohnraum in Berlin übersteigt seit Jahren das Angebot, und ausgerechnet die Zahl neuer Baugenehmigungen ist zuletzt deutlich gesunken. Vor diesem Hintergrund verfolgt die BERLIN LIVING AG ein klares Ziel. Das Unternehmen baut über 700 Wohnungen für die öffentliche Hand. Zu den prägenden Köpfen hinter dieser Strategie gehört der Unternehmer Fritz Frey, der der Gesellschaft sein Netzwerk und seine Erfahrung an den Kapitalmärkten bereitstellt.

Die Geschichte der BERLIN LIVING AG basiert auf einer pragmatischen Idee, die in einem angespannten Markt realisiert wird. Sie lautet: Wert entsteht durch das Entwickeln und Bauen von Wohnraum. Wer dieses Prinzip verstehen will, muss zuerst auf den Markt schauen, in dem das Unternehmen handelt.

Wohnungsmangel in Berlin: Die Zahlen hinter dem Handlungsdruck

Die Lage am Berliner Wohnungsmarkt ist so angespannt wie selten. Laut dem Amt für Statistik von Berlin-Brandenburg genehmigten die Berliner Behörden im Jahr 2024 nur rund 9.772 Wohnungen. Das waren 38,5 Prozent weniger als im Vorjahr und der achte Rückgang in Folge.

Parallel dazu sind die Mieten auf ein Rekordniveau geklettert. Nach dem IBB Wohnungsmarktbericht lag die mittlere Angebotsmiete 2024 bei 15,74 Euro je Quadratmeter. Das entsprach einem Anstieg von 12,5 Prozent innerhalb eines einzigen Jahres und von mehr als 85 Prozent über zehn Jahre.

Der jährliche Neubaubedarf der Stadt wird auf rund 20.000 Wohnungen geschätzt, und die Bevölkerung wächst weiter. Zugleich gewinnt der geförderte Wohnungsbau an Bedeutung.

Genau in dieser Lücke liegt die unternehmerische Chance, die die BERLIN LIVING AG adressiert.

Das Zwei-Säulen-Modell der BERLIN LIVING AG: Entwicklung trifft Bestand

Das Geschäft der BERLIN LIVING AG ruht auf zwei Säulen, die einander stützen. Die erste Säule ist die Neubauentwicklung. Sie ist der eigentliche Werthebel des Unternehmens. Aus Grundstücken, Planung und Baurecht entstehen fertige, übergabefähige Wohngebäude, deren Wert deutlich über der Summe der eingesetzten Mittel liegt. Der Ertrag ist also das Ergebnis einer echten Leistung, nämlich der Entwicklung selbst.

Die zweite Säule ist der Bestand mit gezielter Aufwertung, im Fachjargon Value-Add genannt. Hier geht es um Immobilien, deren Qualität und Substanz durch Modernisierung verbessert werden, vorrangig baulich und energetisch. Während diese Entwicklung Wertzuwächse schafft, verstetigt der Bestand die Einnahmen.

Der Reiz dieser Konstruktion liegt in ihrer Ausgewogenheit. Das Unternehmen hängt nicht an einem einzigen Ertragsmechanismus, sondern verteilt sein Risiko auf zwei unterschiedliche Logiken. In einem Markt, der von Zinsen, Baukosten und politischen Eingriffen bewegt wird, ist diese Streuung ein Wert für sich.

Der entscheidende Unterschied: Bezahlbarer Wohnraum für die öffentliche Hand statt Spekulation

Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der BERLIN LIVING AG zeigt sich jedoch erst beim Blick auf die Frage, an wen die entwickelten Wohnungen gehen. Der Abnehmer ist die öffentliche Hand. Berliner Landesgesellschaften, die bezahlbaren Wohnraum bereitstellen, sollen die fertigen Objekte übernehmen. Der wirtschaftliche Hebel des Unternehmens entsteht so aus dem sogenannten Entwicklungs-Delta, also aus der Differenz zwischen den Kosten der Projektentwicklung und dem Wert des fertigen Gebäudes.

Diese Ausrichtung verändert das gesamte Risikoprofil. Ein Entwickler, der auf einen ungewissen Verkaufs- oder Vermietungsmarkt baut, trägt das volle Absatzrisiko. Ein Entwickler dagegen, der für einen klar definierten öffentlichen Bedarf plant, kennt seinen Zielpunkt von Beginn an. Der Ertrag speist sich nicht aus steigenden Mieten und nicht aus Spekulation auf künftige Preise, sondern aus der handwerklichen und unternehmerischen Leistung des Bauens.

Das ist auch gesellschaftlich anschlussfähig. Wo andere Modelle im Verdacht stehen, die Wohnkosten weiter zu treiben, entsteht hier preisgebundener Wohnraum. Unternehmerisches Interesse und öffentlicher Nutzen fallen zusammen. In der aufgeladenen Berliner Debatte um Mieten und Wohnen ist das eine seltene und wertvolle Position.

Das Leitprojekt QUARTIER EINS: So entstehen über 700 neue Wohnungen

Wie ernst es die BERLIN LIVING AG mit diesem Ansatz meint, zeigt ihr Leitprojekt QUARTIER EINS. Dort entstehen über 700 Wohneinheiten im anspruchsvollen Effizienzhaus-40-Standard. Dieser Standard bezeichnet ein Gebäude, das nur einen Bruchteil der Energie eines gesetzlichen Referenzhauses benötigt. Er steht für niedrige Betriebskosten, für Klimaverträglichkeit und für eine Bauqualität, die auf Jahrzehnte angelegt ist.

Der Wohnraum ist preisgebunden konzipiert, und als Abnehmer sind Berliner Landesgesellschaften vorgesehen. Damit verdichtet QUARTIER EINS die Grundidee des Unternehmens zu einem einzigen, sichtbaren Vorhaben. Hier wird nicht auf Verdacht für einen anonymen Markt gebaut, sondern mit Blick auf einen konkreten, öffentlich getragenen Bedarf.

Für eine Stadt, in der jede zusätzliche bezahlbare Wohnung zählt, sind über 700 Einheiten ein spürbarer Beitrag. Für das Unternehmen ist das Projekt zugleich der Beweis, dass sich sein Modell nicht in der Theorie erschöpft, sondern in gebauter Realität ankommt.

Fritz Frey: Ein Gründer mit Erfolgsbilanz

So klar ein Geschäftsmodell auch sein mag, Vertrauen entsteht in der Immobilienwelt vorrangig über die Menschen, die dahinterstehen. Für die BERLIN LIVING AG ist einer dieser Menschen besonders sichtbar, nämlich der Unternehmer und Gründer Fritz Frey.

Frey ist kein Neuling, der sich am Immobilienmarkt versucht, sondern ein Gründer mit nachweisbarer Erfolgsbilanz. Fritz Frey wurde bekannt als Gründer von HYGH, dem drittgrößten Unternehmen für digitale Außenwerbung in Deutschland. Das Unternehmen vermarktet über 4.000 Displays in 12 Städten mit großformatigen digitalen Werbeflächen im öffentlichen Raum und betreibt das einzige 3D-Display Deutschlands.

Im Alter von 24 Jahren hatte Frey bereits mehr als 10 Millionen Euro Venture-Capital eingeworben. 2023 sammelte er über Sparta Capital Management etwa 21,5 Millionen Euro für HYGH ein. Sodass zuzüglich einiger anderer Investitionen insgesamt über 40 Millionen Euro in sein Unternehmen investiert wurden.

Fritz Frey beließ es nicht bei einem einzigen Unternehmen. Mit der MARES MEDIA SE gründete er eine Plattform, die sich der finanziellen Bildung verschrieben hat. Ihr Anliegen ist es, Wissen über den Umgang mit Geld und Vermögen breiter zugänglich zu machen. Gerade dieses Engagement für Finanzkompetenz fügt sich stimmig in seine Rolle bei der BERLIN LIVING AG ein. Wer finanzielle Bildung zu seinem Anliegen macht, versteht die Sprache der Investoren und die Bedeutung von Transparenz.

Diese Kombination macht Frey für die BERLIN LIVING AG so wertvoll. Er bringt genau das mit, was ein Immobilienunternehmen mit Kapitalmarktbezug benötigt. Die Erfahrung, ein Unternehmen von Grund auf aufzubauen. Den Zugang zu Investoren und das Verständnis ihrer Erwartungen. Und einen Namen, der in der Gründerszene für Aufbau und Wachstum steht. Bei der BERLIN LIVING AG prägt er die strategische Ausrichtung und die Kapitalmarktperspektive des Unternehmens.

Die Köpfe hinter der BERLIN LIVING AG: Vorstand und Aufsichtsrat

Gründer und Mitglied des Aufsichtsrates Frey ist bei der BERLIN LIVING AG nicht allein. Neben ihm steht der Vorstandsvorsitzende Florian Däumig, der für die Umsetzung der Projekte verantwortlich ist. Der Diplom-Ökonom und Immobilienunternehmer bringt langjährige Erfahrung im Management sowie in der Transaktions- und Strukturierungsberatung deutscher und europäischer Immobiliengesellschaften mit. Der dritte Kopf der BERLIN LIVING AG ist der Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende Florian Lanz. Mit seinem Unternehmen LABORGH hat er sich auf sozialverträglichen und nachhaltigen Wohnungsbau fokussiert und zahlreiche Wohnungsbauprojekte realisiert. Ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrates der BERLIN LIVING AG ist Dr. Matthias Rumpelhardt. Er bringt umfangreiche Erfahrungen in internationaler Unternehmensberatung und im Umgang mit börsennotierten Gesellschaften mit.

So entsteht ein Umfeld, das unternehmerische Vision, operative Umsetzung, Projektexpertise, Kapitalmarktkenntnis und verlässliche Governance zusammenführt. Es ist diese Mischung, die aus einer guten Idee ein belastbares Vorhaben macht.

Was die BERLIN LIVING AG für Berlins Wohnungsbau bedeutet

Die BERLIN LIVING AG verfolgt einen Weg, der zur Lage der Stadt passt. Sie entwickelt bezahlbaren Wohnraum, sie hat mit der öffentlichen Hand einen verlässlichen Abnehmer im Blick, und sie zieht ihren Wert aus der Entwicklungsleistung statt aus der Miethöhe. Mit QUARTIER EINS steht der erste große Prüfstein dieses Modells bereits in Arbeit. Und mit Unternehmern wie Fritz Frey verfügt das Unternehmen über Persönlichkeiten, die wissen, wie man aus einer Idee ein Unternehmen von Rang formt.